Frage: Was ist, jetzt wo der Papst plötzlich zurücktritt, Mr. Hunts Sicht der Prophetie des Heiligen Malachias, wie sie in Bezug zur Bibelprophetie und Offenbarung 13 und17 steht, und darauf, dass der falsche Prophet der Papst ist?
Antwort: Dave hat in der Vergangenheit bekundet, er halte die Malachiasprophezeiungen für eine Ablenkung von der Wahrheit. Malachias war im Mittelalter ein irischer Priester und Kabbalist. Wenn man also dem Mann Glauben schenkt, ist dies ein Schritt zum metaphysischen Unsinn, der zu viele heute befällt. Die Malachiasprophezeiungen kamen angeblich in einer Vision und haben keine Verbindung mit der Schrift. Dass sollte hinreichend sein, sie abzulehnen.
Ein katholischer Schreiber für den Cleveland Leader schrieb voll Begeisterung für Malachias: „1139 war Malachias Erzbischof und reist von Irland nach Rom, um über seine Angelegenheiten Rechenschaft abzulegen. Als er in Rom war, erhielt Malachias eine Vision über die Zukunft, die den Namen jeden Papstes einschloss, insgesamt 112, von seiner Zeit bis zur Endzeit“ (http://www.clevelandleader.com/node/20116).
In Wahrheit, und krassem Gegensatz zur detaillierten Prophetie der Schrift, benannte Malachias all die Päpste nicht spezifisch. Stattdessen lieferte er eine Redewendung, die angeblich jedes Pontifikat beschreibt. Ähnlich wie die Vierzeiler von Nostradamus sind diese kleinen Redewendungen offen für Spekulation und können beinahe alles und jeden bedeuten. Deshalb kann man immer einen „verblüffend genauen“ Punkt der Übereinstimmung mit einem jedem Papst, der sich in der Linie der Nachfolger befindet, finden.
Die Gruppe katholischer Apologeten, Catholic Answers, machte die Hoffnungen von Anhängern Malachias weiter zunichte, als sie schrieb, „Es gab jedoch viel mehr Fehlschüsse. Die Päpste, die Johannes XXIII folgen, werden durch Redewendungen beschrieben wie ‚Blume der Blumen‘ (Paul VI), ‚von einem Halbmond‘ (Johannes Paul I), und ‚von der Mühe der Sonne‘ (Johannes Paul II), und keine davon zeigt einen offensichtlichen Bezug. Nach unserem jetzigen Papst bleiben nur noch zwei in der Malachiasprophezeiung, ‚Ruhm der Olive‘ und ‚Petrus der Römer‘. Letzterer wird die Kirche angeblich durch die Trübsal führen, die mit dem letzten Gericht abschließt“ (http://www.catholic.com/quickquestions/do-the-prophecies-of-st-malachy-s...)
Kurz gesagt, diese Prophezeiungen mögen für manche aufregend und interessant sein, aber am Ende führen sie uns schlicht weg von dem gewissen Wort der Schrift.
Frage [aus mehreren zusammengefasst]: Ich bin ein neuer Bekehrter für die Wahrheit der ewigen Sicherheit in Gottes Wort. Ich glaubte einst an „bedingte Sicherheit“. Aber ich glaube nicht länger an diese falsche Lehre. Ich habe jedoch eine Frage. Im Buch Johannes steht an vielen Stellen, wie Jesus sagt, wir haben ewiges Leben nun in der Gegenwart, aber woanders in der Schrift scheint sie zu sagen, dass wir die Hoffnung auf ewiges Leben haben, es genaugenommen aber nicht besitzen. Meint die Bibel, dass wir tatsächlich jetzt das ewige Leben haben und in es eintreten werden, wenn wir sterben? Oder lehrt sie, dass wir kein ewiges Leben haben, es aber in der Zukunft erhalten werden?
Antwort: Wenn jemand aufrichtig im Glauben auf das Evangelium reagiert (siehe 1 Korinther 15,1-4), erkennt, dass er ein verlorener Sünder ist und nur Christi Opfer am Kreuz die Strafe für seine Sünde bezahlen kann, dann ist er „ewig sicher“. Apostelgeschichte 16,31: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden….“
Was sagt Gottes Wort sonst noch? Der Apostel Johannes schrieb in 1 Johannes 5,13: „Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt….“ Dieses Wissen ist jetziger Wissensstand und dieses Haben ist jetziger Besitz. Wenn jemand an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus glaubt, erhält er die „Gabe Gottes“, die das „ewige Leben“ ist (Römer 6,23 – unsere Hervorhebung). Die Gabe wird unmittelbar empfangen und hat für immer Bestand.
Wir müssen auch verstehen, dass sich „ewiges Leben“ auf mehr als die Quantität an Leben bezieht (d.h. „nie endend“). Es bezieht sich auch auf die Qualität dieses Lebens. Erlösung in der Schrift wird auf folgende Weise diskutiert:
I. Der Stellung nach „sind wir gerettet“. Berücksichtigen Sie die Erklärungen des Heilandes im ganzen Johannesevangelium (um nur ein Beispiel zu nennen). Johannes 5,24: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ [Unsere Hervorhebung]
Johannes 6,37: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“
Johannes 6,39: „Und das ist der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich es auferwecke am letzten Tag.“
Johannes 6,40: „Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“
Johannes 6,51: „Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.“
Die deutlichste Erklärung der Absicht des Heilandes findet man in Johannes 10,27-29. Er macht acht deklaratorische Aussagen ohne jede Einschränkungen. 1) Meine Schafe hören meine Stimme. 2) Ich kenne sie. 3) Sie folgen mir nach. 4) Ich gebe ihnen ewiges Leben. 5) Sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen. 6) Niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 7) Mein Vater… ist größer als alle. 8) Niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen.
Was diese Schriftstelle uns nicht sagt ist, wie eng sie folgen, wie weit sie abschweifen, oder wie schwach die Stimme des Hirten für sie während ihres Abschweifens sein mag, was uns zum nächsten Aspekt der Errettung bring:
II. Wir „werden gerettet“. Sprich, wir kommen in diese Beziehung mit einer Menge Gepäck, Gewohnheiten, Verhaltensweisen, usw. Wir „werden gerettet“, indem der Herr täglich in uns wirkt, um uns dem Bild Seines Sohnes gleich zu gestalten (Römer 8,29). Auch „weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi“ (Philipper 1,6). Folglich werden wir von unserem vergangenen Leben „gerettet“. Wir werden verändert.
III. Wir „werden gerettet werden“ – sprich, wenn wir diese Welt verlassen und vor dem Richterstuhl Christi stehen, werden wir nicht mit der Welt verdammt werden, die vor dem Großen Weißen Thron stehen wird (Offenbarung 20,11-15). Und doch wird abgerechnet, wie wir unser Leben verbrachten: „Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch“ (1 Korinther 3,14-15).
Die Bibel sagt uns über die Zeit, wenn wir schließlich in die Ewigkeit mit unserem König treten: „Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist“ (1 Johannes 3,2). Und 1 Korinther 13,12 gibt uns etwas mehr: „Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht.“ Was für ein Tag wird das sein!